Basketball AID: Für einen guten Zweck
3. Mai 2010 von admin
Auf dem Feld ist Basketball ein Gegeneinander, abseits davon ist das Miteinander möglich. Das zeigt einmal mehr Marco Bullas Hilfsprojekt “Basketball Aid”.
Was genau ist Basketball Aid?
Marco Bulla: Als mein Vater im Januar 2000 an Blutkrebs gestorben ist, wurde mir bewusst, wie schlimm es ist, direkt durch die Krankheit betroffen zu sein. Seitdem war ich immer auf der Suche nach einer Idee, wie man anderen in ähnlicher Situation helfen kann. Bei einer Coach-Clinic in Las Vegas kam ich darauf, die Einnahmen von Events und Teilnahmegebühren von Trainer-Lehrgängen hier in Deutschland zu spenden. Der damalige ALBA-Coach Henrik Rödl hat dann angeregt, direkt die Kinderkrebsstation des Virchow-Klinikums mit dem Geld zu unterstützen. Da ich schon seit knapp 20 Jahren dem Basketball verfallen bin und seit elf Jahren als Trainer arbeite, versuchen wir, über den Basketball Gutes zu bewirken. Man kann gemeinsam so viel bewegen. Was habt ihr bisher erreicht? Seit Dezember 2005 haben wir unter anderem vier Coach-Clinics, eine große Charity-Party und in diesem Sommer das erste Basketballcamp mit Ex-NBA-5tar David Wesleyorganisiert. Dazu kommen noch kleinere Veranstaltungen, die oft von Freunden oder Bekannten ins Leben gerufen wurden. Insgesamt konnten wir schon über 13.000 Euro an die Kinderkrebsstation spenden. Wie kam der Kontakt zu Spielern wie Rekord-Nationalspieler Patrick Femerling oder David Wesley zustande? Patrick hatte unser Vereinscamp vorher schon mal besucht. Als wir ihm von “Basketball Aid” erzählt haben, hat er uns sofort jegliche Hilfe zugesichert. So begleitete er unter anderem auch Besuche auf der Kinderkrebsstation. Nach der Visite war er, wie wir, sehr berührt. 50 konnten wir ihn von Anfang an als Schirmherr der Initiative gewinnen. Den Kontakt zum ehemaligen NBA-Spieler David Wesley hat Andreas Röblitz, ein Trainer von den Berlin Baskets, hergestellt. David möchte in Berlin ein Basketballcamp für Jugendliche etablieren und die Einnahmen für einen guten Zweck spenden. Das waren natürlich perfekte Vorraussetzungen für eine Zusammenarbeit. Was kann man machen, wenn man die Initiative unterstützen möchte? Wir freuen uns über jede Hilfe, jede Idee und jede noch so kleine Spende jedes Einzelnen! Allein sind wir oft machtlos, doch gemeinsam können wir eine Menge erreichen.
